DHTI - Deutsches HolzTreppen Institut

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| Wir | Aufgabe des DHTI |

Aufgaben

des Deutschen Holztreppen Instituts

Das Deutsche HolzTreppenInstitut (DHTI) wurde vor rund 10 Jahren, im August 2000, in Saarbrücken gegründet. Aufgabe des Holztreppeninstitutes ist es, an einschlägigen Normen und Regelwerken mitzuwirken sowie die Mitgliedsbetriebe über neue Vorschriften und technische Innovationen zu informieren.

 

So entwickelt das Institut, das die Rechtsform eines eingetragenen Vereins hat, das Mitte der 90er Jahre von Schreinern und Zimmerern gemeinsam formulierte Regelwerk für handwerkliche Holztreppen kontinuierlich weiter. Hierzu wurden Gutachten in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse exklusiv DHTI-Mitgliedern zur Verfügung stehen. 2008 landete das DHTI einen ganz besonderen Coup: Gemeinsam mit der TSH GmbH und unter der Federführung seines Vorsitzenden Josef Ries hat das DHTI ein innovatives Konzept für die Faltwerktreppe umgesetzt, das alle architektonischen und gestalterischen Möglichkeiten zulässt bei vertretbaren Kosten in Herstellung und Montage. Und besonders entscheidend: Alles hat einen offiziellen baurechtlichen Segen durch die europaweit erste „Europäisch technische Zulassung“ (ETA) für diesen Treppentyp.

 

Neben der Forschungsarbeit liegt der Fokus auf der Öffentlichkeitsarbeit für qualitativ hochwertigen Holztreppenbau. Dazu dienen die Marke „Qualifizierter Meisterbetrieb Holztreppenbau“ sowie regelmäßige Anzeigenschaltungen und Veröffentlichungen in Architekturzeitschriften. Ziel ist es, einen qualitativ hohen Standard als allgemein anerkannte Regel der Technik zu definieren, bei dessen Einhaltung auch Billiganbieter nicht mehr so billig sein können. Auf europäischer Ebene soll erreicht werden, dass mit der Regelwerkstreppe eine handwerkliche Fertigung erhalten bleibt, die nicht einer umständlichen und bei Kleinserien kalkulatorisch nicht darstellbaren Fremdüberwachung im Rahmen der CE-Kennzeichnung unterworfen wird.

 

Mit der Aufnahme in das Institut dürfen die Betriebe das Logo „Qualifizierter Meisterbetrieb Holztreppen“ nutzen und dem Kunden ein Zertifikat ausstellen, soweit die gelieferte Treppe dem Regelwerk entspricht. 65 Schreinerbetriebe in Deutschland tragen dieses Qualitätssiegel.

 

Darüber hinaus erhält der Betrieb eine Urkunde über die Mitgliedschaft. Der Mitgliedsbetrieb erhält einen kostenloser Eintrag in der Suchmaschine für qualifizierte Betriebe unter www.treppenbau.de Durch gezielte Werbeaktivitäten sollen dem Kunden die Vorteile der handwerklichen Holztreppe erläutert werden. Die Werbebroschüre „Qualität mit Sicherheit - Sicher auf Schritt und Tritt“ liefert für den Kunden handfeste Entscheidungshilfen bei der Planung einer Treppe und gibt Anregungen welche Qualität und Vielfalt von einem qualifizierten Meisterbetrieb zu erwarten sind. Diese Broschüre ist beim DHTI erhältlich und wird nur an Mitgliedsbetriebe in größerer Stückzahl herausgegeben. Ein wesentlicher Eckpunkt ist die permanente Weiterbildung der Mitgliedsbetriebe, insbesondere im Rahmen der regelmäßigen Holztreppentagung: Im April jedes geraden Jahres, also wieder in 2010, in Fulda.

 

Ein ständiges Problem für die Holztreppenbauer ist die Einordnung verschiedener Treppentypen als ingenieurmäßige Konstruktion, für die nach den einzelnen Landesbauordnungen keine allgemein anerkannte Regeln der Technik oder eine sonstige allgemeine technische Baubestimmung existiert. Welche rechtliche Bedeutung hat das Fehlen der bauaufsichtlichen Zulassung? DHTI-Mitglieder erhalten entsprechende Rechtsauskünfte.

 

Mitglieder im Deutschen Holztreppeninstitut sind:

  • Innungen und Landesverbände des deutschen Tischler- und Schreinerhandwerks ·
  • Treppenbaubetriebe
  • der Bundesverband des Holz und Kunststoff verarbeitenden Handwerks (BHKH)
  • Gast- und Förderkreismitglieder

Mitglied im Deutschen Holztreppeninstitut und damit Träger der beim Deutschen Patentamt eingetragenen Kollektivmarke können nur solche Treppenbauer werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
  • Mitgliedschaft in einer Schreiner-/Tischlerinnung
  • eigene Holztreppenherstellung
  • regelmäßige Teilnahme an Fachtagungen
  • Nachweis von 5 Referenzobjekten
  • Fertigung nach dem „Regelwerk Handwerkliche Holztreppen“ bzw. auf einem gleichwertigen Stand der Technik und Statik
  • keine gehäuften Kundenreklamationen (bestätigen sich die Mängelvorwürfe, erfolgt die Aberkennung der Marke!)

Weitere Bedingungen sind:
  • Zahlung einer Aufnahmegebühr von 225,-- Euro
  • Zahlung des Mitgliedsbeitrags (zurzeit: 450,-- Euro p. a.)

     

 

 

§ 2 Satzungsziele

(1) Das Institut verfolgt als berufsständische Organisation den Zweck, den qualifizierten Holztreppenbau nach dem Stand der Technik im Verbandsbereich seiner Mitglieder zu fördern und durch wissenschaftliche Forschung praxisgerechte technische Lösungen für Holztreppen zu entwickeln und in geeigneter Weise zu veröffentlichen.

(2) Das Institut hat dabei folgende Aufgaben:
  • Weiterbildung und Seminare für Holztreppenbaubetriebe
  • Werbeaktivitäten für handwerkliche Holztreppen
  • Zusammenarbeit mit Institutionen und Behörden
  • Mitarbeit bei einschlägigen Normen und Regelwerken
  • Verbreitung und Weiterentwicklung des Regelwerkes "Handwerklicher Holztreppenbau"
  • Verleihung der Kollektivmarke "Qualifizierter Meisterbetrieb Holztreppenbau"
  • Prüfung und Kontrolle der Qualitätsvoraussetzungen bei den Markenträgerbetrieben
  • Aktivitäten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Markenträgerbetriebe
  • Abgabe gutachterlicher Stellungnahmen sowie
  • Durchführung von Konstruktionsprüfungen.