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Faltwerktreppen der zweiten GenerationZulassung erteilt - Große Nachfrage von Planern, Architekten und BauingenieurenIn Zusammenarbeit mit der TSH System GmbH und unter der Federführung seines Vorsitzenden Josef Ries hat das Deutsche Holztreppeninstitut ein innovatives Konzept für Faltwerktreppen umgesetzt mit allen architektonischen Möglichkeiten bei vertretbaren Kosten in Herstellung und Montage. Jetzt wurde die europaweit erste „Europäisch technische Zulassung“ für diesen Konstruktionstyp erteilt.
Die notwendigen Berechnungen und Belastungsversuche erfolgten bei SCALATEST, einem Ingenieurbüro der Professoren Dr. Ing. Achim Irle und Dr. Ing. Robert Kanz. In seiner Zeit als Dozent bei der FH Wiesbaden hatte sich Irle in verschiedenen, Aufsehen erregenden Forschungsvorhaben mit der Entwicklung einer Faltwerktreppe aus Holzwerkstoffen befasst. „Uns fehlte letztlich ein Sponsor, damit wir den letzten Schritt hin zur Zulassung gehen konnten“, so Professor Irle. „Mit der Unterstützung von DHTI und TSH sowie den Ideen von Josef Ries konnten wir unsere Erfahrungen und Forschungen zum krönenden Abschluss führen.“ Darüber hinaus können für die Tritt- und Setzstufe, die eine biegesteife Verbindung eingehen, zwei verschiedene Holzwerkstoffe eingesetzt werden mit unterschiedlicher Dicke und unterschiedlichem Schichtaufbau! Durch eine spezielle Faserausrichtung bei Multiplexstufen oder zusätzliche versteifende Einlagen konnte die Konstruktionsdicke relativ ering gehalten werden. „Ich muss sagen, dass hier wertvolle Arbeit geleistet wurde“, äußert sich Bernd Kunze, DHTI-Vorstandsmitglied mit langjähriger Erfahrung bei der Konzeption und Herstellung von Faltwerktreppenanlagen. „Seit 1990 habe ich mit statischer Betreuung von Prof. Dr. Irle zahlreiche Faltwerktreppen konzeptioniert und gefertigt. Das war Pionierarbeit an der ersten Generation formschöner und standsicherer Faltwerktreppen – edel, aber sehr aufwändig in Einzelanfertigung erstellt. Das DHTI präsentiert jetzt eine Weiterentwicklung zu geringeren Kosten. Damit wird künftig die von qualifizierten Holztreppenbauern errichtete Faltwerktreppe für breitere Kundenschichten erschwinglich. Das sind dann dem Zeitgeist entsprechende Holztreppen mit hohem architektonischen Anspruch, in echter, standsicherer Qualität, im Gegensatz zu teils abenteuerlichen Konstruktionen von so genannten Faltwerktreppen ohne Zulassung!“ Weitere Informationen erhalten Sie vom Deutschen Holztreppeninstitut (DHTI), Von der Heydt-Anlage 49, 66115 Saarbrücken, 0681/99181-0, oder von der TSH System GmbH, Fürstenrieder Str. 250, 81377 – München, 089/54582829, www.tsh-system.de. Den Zulassungstext finden Sie untenstehend - aufgrund der Dateigröße in zwei Teilen. Bereits im Vorfeld der Holztreppentagung 2008 wurde intensiv in fachspezifischen Publikationen auf die Entwicklung einer Faltwerktreppe mit der europaweit ersten „Europäisch technischen Zulassung“ hingewiesen. Eine der Veröffentlichungen erfolgte in der Architektur-Fachzeitschrift „bba“, dem resonanzstärksten Magazin für Architekten, Planer und Bauingenieure mit einer monatlichen Auflage von 20.000 Exemplaren. Entsprechend groß war die Anzahl der Anfragen von Planern zur Faltwerktreppe: Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Artikels in der April-Ausgabe lagen in der DHTI-Geschäftsstelle bereits 380 Anfragen vor. Sie finden die bba-Veröffentlichung im Internet unter www.bba-online.de , online-info-Heft 04/2008, dort Kennziffer 569. Den Artikel findet sich auch unten als pdf-Datei. Die Treppenbauer konnten sich in Fulda anhand eines Prototyps von der der Faltwerktreppe der nächsten Generation überzeugen. Den ersten beiden Systempartnern werden daher wohl bald weitere folgen, so dass Kunden und Planer auf mehrere Anbieter für Faltwerktreppen zurückgreifen können. Die Anbieterliste findet sich dann unter www.tsh-system.de.
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