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Stabilität handwerklicher Holztreppen erwiesenHolz ist ein stabiler Werkstoff, das weiß jedes Kind...Wie sonst hätten sich romantische Fachwerkstädte ihren Charme über viele Jahrhunderte bewahren können. Allerdings erst dann, wenn sich der kompetente Handwerker dem Material widmet, entsteht aus dem Holz etwas Haltbares und Ästhetisches. Das Wissen um die sachgerechte Behandlung des Materials Holz wird innerhalb des Handwerks seit Generationen weiterentwickelt und weitergegeben. Der umfangreiche Wissensschatz, der sich beispielsweise unter Tischlern und Schreinern im Bau und in der Gestaltung handwerklicher Holztreppen entwickelt hat, ist jetzt vom Schreiner- und Zimmererhandwerk in einem Regelwerk zusammengetragen und systematisch dargestellt worden. Auf mehr als 120 Seiten findet der Fachmann eine Fülle von verschiedenen Möglichkeiten, wie Wangen, Handläufe, Setzstufen und Zwischenpodeste gestaltet werden können und - aus alter Handwerkserfahrung - auch müssen. Dabei wurde nicht bloß der Erfahrungsschatz des Handwerks zusammengetragen, sondern es wurde auch der Beweis geführt, dass die Treppen der Qualitätsgemeinschaft statisch im Wortsinne ,,tragfähig" sind. Die Fachhochschule Wiesbaden hat in einem Belastungsversuch nachgewiesen, dass die Treppen aus dem Regelwerk den einschlägigen Bauvorschriften nicht nur genügen, sondern noch über große Sicherheitsreserven verfügen. Dazu hat man eine Treppe aus Nadelholz - statt dem als besonders stabil bekannten Laubholz - gebaut, und dazu in einer viertelgewendelten Konstruktion, die statisch betrachtet die ungünstigste Variante der Treppen aus dem Regelwerk darstellt. Wenn diese Treppe hielte, wäre der Nachweis auch für alle anderen Mustertreppen aus dem Regelwerk erbracht. Dabei ging es natürlich nicht um diejenigen Lasten, die eine Treppe im alltäglichen Gebrauch auszuhalten hat - dass die kein Problem sind, weiß man nun wirklich von zigtausenden von Treppen, die von Schreiner gebaut worden sind und jahrzehntelange Dienste leisten. Vielmehr sollte bewiesen werden, dass sie weit mehr als die baurechtlich erforderliche Verkehrslast von 350 kg pro Quadratmeter aushalten. Die 18 Stufen der Mustertreppe wurden nach und nach mit Gewichten von letztlich 5,6 Tonnen beladen - das entspricht immerhin dem Gewicht von 75 Erwachsenen oder fünf VW Golf - bevor die Treppe am zweiten Versuchstag einen ersten Riss aufwies. Das Ergebnis war auch für Professor Dr. Irle, der den Versuch wissenschaftlich betreut hat, mehr als überzeugend. Aber was hat nun der Verbraucher davon, der kaum in die Verlegenheit kommen wird, eine Party mit 75 Gästen auf der Treppe zu feiern, geschweige denn, fünf VW Golf dort zu parken? Er hat die Gewähr, dass seine Treppe nicht nur sehr lange hält, sondern dass sie auch Belastungsspitzen aushält, die durchaus im normalen Leben vorkommen können. Wenn beim Umzug etwa der Konzertflügel oder der Safe auf die Treppe herabsaust, ist es gut zu wissen, dass es Sicherheitsreserven gibt. Aber eines kann man schwerlich in Kilogramm oder Metern messen: Den Geschmack des Kunden und die Fähigkeiten des Schreiners, aus vielfältigen Holzarten und unzähligen Gestaltungsvarianten gemeinsam mit dem Kunden die individuelle Treppe auszuwählen und schaffen. Deshalb sollte sich jeder Kunde frühzeitig mit seinen Bau- oder Umbauplänen an einen "Qualifizierten Meisterbetrieb Holztreppen" wenden, die er am gemeinschaftlichen Treppen-Logo erkennt. Dort kann man ihn individuell beraten und gemeinsam dafür sorgen, dass der Kunde ,,seine" Treppe erhält, die gestalterisch zu seinem Haus passt, und an der er dann auch lange Freude haben wird.
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