DHTI - Deutsches HolzTreppen Institut

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Gut läuft es für die Holztreppenbauer

Konjunkturumfrage des DHTI

Es läuft gut zurzeit für den deutschen Holztreppenbauer - sowohl in einer absoluten Betrachtung als auch relativ zum Vorjahr. Der Anteil derer, bei denen die Zahl der abgesetzten Treppen sank, wird ganz klar durch Nachfragezuwächse an anderer Stelle überkompensiert. Mit einer Verschlechterung der aktuell positiven Branchenkonjunkturlage rechnen nur 4%. 2010 sagten dies 10%, 2009 sogar 38%.


Es läuft gut zurzeit für den deutschen Holztreppenbauer - sowohl in einer absoluten Betrachtung als auch relativ zum Vorjahr. Der Anteil derer, bei denen die Zahl der abgesetzten Treppen sank, wird ganz klar durch Nachfragezuwächse an anderer Stelle überkompensiert. Mit einer Verschlechterung der aktuell positiven Branchenkonjunkturlage rechnen nur 4%. 2010 sagten dies 10%, 2009 sogar 38%.
Über 90% gaben an, ihre Erwartungen an das Jahr 2010 seien erfüllt bzw. übererfüllt worden. Das deckt sich prozentual auch ungefähr mit dem Anteil derer, deren Anzahl der abgesetzten Treppen entweder konstant blieb oder gestiegen ist.
Ein weiteres Indiz für die positive wirtschaftliche Entwicklung ist, dass keiner der Befragten angab, Arbeitnehmer entlassen zu wollen. Ganz im Gegenteil: Neueinstellungen planen 21%. Aktuell beschäftigen die Unternehmen im Durchschnitt dreizehn Arbeitnehmer. Der Median liegt bei sieben, d. h. die eine Hälfte beschäftigt weniger, die andere mehr als sieben Arbeitnehmer. 67% bilden zudem Lehrlinge aus.
Die Investitionstätigkeit stellt einen weiteren Indikator für ein positives Geschäftsklima und ein Spiegelbild für die hohe Produktivität der Branche dar. Fast die Hälfte der Befragten plant eine Erhöhung der Investitionen.    
Im Bezug auf die Tätigkeitsstruktur ist zu beobachten, dass der Anteil des Holztreppenbaus an der gesamten Fertigung im Schnitt bei 82% liegt. Von daher überrascht es nicht, dass der Umsatz durch Treppen 84% am Gesamtumsatz eines Unternehmens ausmacht. Der Anteil der Eigenfertigung an den abgesetzten Treppen beträgt im Schnitt 87%. Die Selbstmontage der verkauften Treppen liegt bei 76%.
Die wichtigste Kundengruppe stellen mit 64% die Privatkunden dar. Mit weitem Abstand dahinter an zweiter Stelle liegen die gewerblichen Kunden mit 21%.
Der Großteil der Befragten (71%) ist zudem in einem Umkreis bis 200 km tätig. Immerhin 13% gaben an, auch im Ausland tätig zu sein.
Da die Rücklaufquote im Vergleich zu den Vorjahren geringer ausfiel und die Stichproben nicht identisch sind, haben wir auf absolute Angaben wie die Anzahl der gefertigten Treppen verzichtet. Aus früheren Umfragen wissen wir aber, dass alle DHTI-Mitglieder zusammen aber gut und gerne 20.000 Geschosstreppen im Jahr fertigen - Tendenz nach der Umfrage 2011 steigend!
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