|
Fachliteratur: |
| Aktuelles
|
Zur bisher erfolgreichsten Veranstaltung dieser Art wurde die diesjährige Treppenfachtagung in Fulda. Nicht nur die überwältigende Resonanz mit 100 Teilnehmern, sondern die Veranstaltung selbst mit ihren interessanten Themen lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken. Ein Highlight war sicherlich die Vorstellung der ersten europäischen Zulassung einer Faltwerktreppe. In der angenehmen Atmosphäre des Esperanto Hotels informierten Professor Adrian Riegel von der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo über die Gütebestimmung geschliffener Holzoberflächen und die Auswirkungen des Schleifprozesses für den Lack- oder Ölauftrag bei Holztreppen sowie Dr.-Ing. Rico Emmler, Ressortleiter Oberfläche beim Institut für Holztechnologie Dresden, über Lacksysteme mit integrierten Nanopartikeln zur Erhöhung der Kratz- und Abriebfestigkeit. Personell wurden ebenfalls die Weichen gestellt. Die konstruktive Vorstandsarbeit hat sich bewährt und wird fortgesetzt. Dem neuen Vorstand gehören an:- Josef Ries (Vorsitzender), Quierschied (Saarland) - Bernd Kunze, Wilnsdorf (NRW) - Michael Witt, Schleswig - Berthold Luft, Reuth (Sachsen) - Ralph Spiekers, BHKH Berlin - Fritz Hammerl, München und - Werner Kesper, Goch (NRW). Wie Vorstandsvorsitzender Josef Ries im Rahmen der Tagung erläuterte, wird die Kern-Norm für Treppen aller Art, die DIN 18065, in vielen Punkten geändert und ergänzt. Vor allem wurden eine verständlichere Darstellung und eine bessere Lesbarkeit der Norm erreicht. Die Neufassung wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2009 erhältlich sein. Der Gelbdruck wird im Herbst vorliegen mit einer viermonatigen Einspruchsfrist. Der gesellige Aspekt kam ebenfalls nicht zu kurz – gerade auch am Mittwochabend beim brasilianischen Grillbuffet, das allgemein sehr gut aufgenommen wurde. Und trotz mancher Skepsis hinsichtlich der Wissenschaftlichkeit des einen oder anderen Referates waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen den Kollegen sehr fruchtbar war. Dazu trug die Tagungsorganisation sicherlich bei, die durch genügend Pausen zwischen den Vortragseinheiten dem Holztreppenbauer-Plausch breiten Raum eingeräumt hatte.
|