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Edelstahl erfreut sich immer größerer Beliebtheit im privaten Wohnungsbau und wird mittlerweile in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Neben Neubauten schmücken sich auch Bestandsgebäude mit Geländern, Treppen, Balkonen, Vordächern oder Fenstergittern aus dem edlen und unverwüstlichen Material. Geschweißte Stahlelemente gehören zu den Bauteilen, deren Qualität im besonderen Maße von der Fähigkeit und Sachkunde der damit beauftragten Personen und auch von der Ausstattung des jeweiligen Betriebes mit den besonderen Werkzeugen abhängig ist. Für Kunden ist es daher besonders wichtig, sich bei der Wahl des Fachbetriebes zu versichern, dass dieser die erforderlichen Qualifikationen besitzt. Mit dem Erwerb der CE-Zertifizierung nach DIN 1090 zählt die Firma Vario Treppen zu den bundesweit ersten Betrieben, die sich den neuen Anforderungen im Metallhandwerk und der Schweißtechnik stellen und somit für die Zukunft bestens gerüstet sind. Durch diese zusätzliche Qualifizierung erwartet das Team von Vario Treppen einen Ausbau der Marktposition im Bereich von Treppen und Geländern aus Edelstahl. Wesentlicher Bestandteil der Zertifizierung ist die sogenannte werkseigene Produktionskontrolle (WKP), die sicherstellt, dass die Kunden auch die Bauteile und Materialien bekommen, die bestellt wurden und die die entsprechenden Eigenschaften haben. Eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, dass eine qualifizierte Schweißaufsichtsperson vorhanden sein muss. Hierfür hat sich Geschäftsführer Matthias Hohmann in einer sechs Monate dauernden Wochenendfortbildung zum Schweißfachmann (IWS) weitergebildet. Mit dieser Herstellerqualifikation geht das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Spezialisierung auf Bauelemente aus Edelstahl. Die Zertifizierung stellt die baurechtliche Voraussetzung dar, um Treppen, Geländer und andere Bauteile in sicherheitsrelevanten Bereichen für erhöhte Anforderungen herzustellen. Auch Balkone und Vordächer aus Edelstahl dürfen nur von Betrieben mit dieser Herstellerqualifikation hergestellt werden. Seit Anfang 2011 ist für das Schweißen von Bauteilen im sogenannten bauaufsichtlichen Bereich eine CE-Zertifizierung nach der neuen europaweit geltenden Norm DIN 1090 erforderlich. Im Internet kann man unter www.eignungsnachweis.de überprüfen, ob ein Betrieb die Herstellerqualifikation besitzt und die gewünschten Bauelemente aus Edelstahl herstellen darf. Die Zertifizierung ersetzt den bisherigen „kleinen Schweißeignungsnachweis“. Neu ist, dass diese Regelung neben öffentlichen und gewerblichen Nutzungen jetzt auch für den Privatbereich gilt. Rostfreier Edelstahl, also insbesondere auch V2A-Stahl darf ebenfalls nur von nach DIN 1090 zertifizierten Betrieben verarbeitet werden. Zum Foto: DieZertifizierungsurkunde nach der neuen europaweit geltenden Norm DIN 1090 wurde Matthias Hohmann während des jährlich stattfindenden Schweißtechnischen Erfahrungsaustausches des Deutschen Schweißverbandes Kassel von dessen Geschäftsführer Gerhard Wiegand und dem zuständigen Schweißfachingenieur Heiko Wienecke überreicht.
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