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„Monsieur Prediger, Bravo!“

Das Familienunternehmen Prediger Treppen in Saarlouis ist auf Massivholztreppen aller Art spezialisiert und schneidet bei der zertifizierten Kundenbewertung regelmäßig mit sehr gut ab. Das spricht sich herum – und bringt Kunden.

Über dem Eingang zum Chefbüro hängt ein kunstvoll gestaltetes Schild aus Holz: „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ steht dort zu lesen und trifft so ziemlich den Nagel auf den Kopf. Firmeninhaber Jürgen Prediger hat nämlich alle Hände voll zu tun, das von seinem Vater Karl 1946 gegründete Unternehmen gegen Billigkonkurrenz und unseriöse Mitbewerber am Markt zu verteidigen. Und er tut das mit Geschick und vor allem – mit Qualität. Gerne auch mit Hilfe von Qualitätssiegeln, die den Kunden schon auf der Website verraten, dass hier messbar noch die hohe Kunst des Handwerks praktiziert wird.

Mit Unterstützung eines aussagekräftigen und vertrauenswürdigen Qualitätssiegels namens „Qualität im Handwerk“, kurz qih, wird Kunden und potenziellen Auftraggebern bei der Entscheidung geholfen, wer denn nun der passende Betrieb für die gestellte Aufgabe ist. Angesichts der Vielzahl von Anbietern fällt die richtige Auswahl schließlich oft schwer.

Seit 2007 sind sehr gute Handwerker – wie die Firma Prediger – leicht zu erkennen: Am qih-Qualitätssiegel „Sehr gut – ausgezeichnet vom Kunden“. Dies garantiert: Unternehmen mit dem qih-Siegel gehören zu den besten ihrer Branche – und es handelt sich ausschließlich um Innungsfachbetriebe. Das Besondere am qih-Siegelverfahren: Maßgeblich für die Siegelvergabe sind ausschließlich die Bewertungen der Kunden. Niemand sonst kann Einfluss darauf nehmen. Alle Bewertungen werden von qih-Mitarbeitern ausgewertet – neutral und unabhängig.

Nur Handwerksbetriebe, die von ihren Auftraggebern dauerhaft und permanent mit „sehr gut“ bewertet werden, dürfen das qih-Siegel führen. So wird gewährleistet, dass Unternehmen mit dem qih-Siegel stets höchste Qualitätsmaßstäbe einhalten.

Für Jürgen Prediger und seine 14 Mitarbeiter hat das Siegel große Bedeutung, denn die Kunden kommen zunehmend auf Empfehlung, wie der 58-jährige Schreinermeister aus Saarlouis sagt. „Früher waren Ausstellungen wie die Saarmesse oder die Welt der Familie wichtig für uns, doch mit den Jahren haben solche Messen immer mehr an Bedeutung verloren. Heute kommen unsere Kunden hauptsächlich auf Empfehlung zufriedener Kunden oder über das Internet.“ Die gleiche Erfahrung hat Jürgen Prediger auch in Frankreich gemacht. War etwa die Messepräsenz in Metz noch vor Jahren elementar wichtig für Prediger Treppen, hat man mittlerweile ganz Abstand davon genommen: „Es wurde messbar weniger, am Ende hat es sich gar nicht mehr gelohnt, dorthin zu fahren.“ Sagt einer, der in den vergangenen zehn Jahren bei unseren Nachbarn 300 Treppen gebaut hat.

Jürgen Prediger, der mit dem Eintritt seines Sohnes Sebastian (29) in den Betrieb seine Nachfolge sinnvoll geregelt hat, ist stolz darauf, mit seinem inhabergeführten Handwerksbetrieb der Industrie zu trotzen: „Wir sind auf Treppenbau in Massivholzfertigung spezialisiert und können mit individueller Beratung, besserer Qualität und flexibler Detailarbeit gegenüber der mächtigen Konkurrenz punkten.“ Im eindrucksvollen Showroom in Saarlouis ist zu bestaunen, was er meint: Bei Prediger Treppen werden beispielsweise alle Hölzer verzahnt verleimt und nicht einfach nur glatt verklebt, wie bei der Industriekonkurrenz. Das Ergebnis ist eine 3-fach größere Leimfläche und dadurch eine höhere Stabilität und Lebensdauer der Prediger-Treppen. Dazu trägt nicht zuletzt bei, dass Jürgen Prediger auch die Qualitätssicherungs-Standards der TSH System GmbH nutzt, die Innungsmitgliedern im Tischler- und Schreinerhandwerk Prüfzeugnisse, Prüfnachweise und Zertifikate zur Verfügung stellt (siehe auch Text über die Schreinerei Haas ab Seite 8). Das spricht sich eben herum und wird von den Kunden bei qih entsprechend bewertet. Mit jeder Rechnung schickt Jürgen Prediger auch eine Bewertungspostkarte von qih mit, auf der die Kundenihre Meinung zur geleisteten Arbeit und gebotenen Qualität kundtun können. Mit beeindruckenden 488 dieser Bewertungen ist die Firma Prediger bei qih gelistet. Die Gesamtbewertung des qih-Index: Sehr gut, in Zahlen: 1,05 – besser geht es kaum. Für Jürgen Prediger ist die qih-Geschichte „ein zusätzliches Marketinginstrument“, denn die potentiellen Neukunden können zum Beispiel auch einzelne Kommentare wie „Beeindruckend gute Arbeit“, „Top Handwerker!“ oder „Sehr nettes, kompetentes Team“ lesen. Die beste Empfehlung aber hat ein Kunde aus Frankreich abgegeben: „Monsieur Prediger, Bravo!“

Ein großes Lob gebührt dem Chef auch dafür, dass er einem jungen Mann aus Eritrea die Chance gegeben hat, bei der Firma Prediger Treppen ein „Berufsvorbereitungsjahr“ zu absolvieren. Der Flüchtling aus dem östlichen Afrika heißt Robel Fre, ist 21 Jahre alt und wird liebevoll von Schreinermeister Ruthard Clasen als „Pate“ betreut. Das hat im vergangenen Jahr – trotz aller Verständigungsprobleme wegen der zunächst nicht vorhandenen Deutschkenntnisse – so gut geklappt, dass der junge Mann, den sein Chef als „sehr interessiert, sehr willig und lernbegierig“ beschreibt, eine reguläre Ausbildung bei der Firma Prediger absolvieren wird.

Dann wird er auch eines der sehr schönen Belegschafts-T-Shirts von Prediger Treppen tragen dürfen und mit dazu beitragen, dass der kleine Familienbetrieb auch in den kommenden Jahren allerbeste Kundenbewertungen bekommt. Jürgen Prediger jedenfalls freut sich auf seinen neuen Lehrling…