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Kragstufentreppe des DHTI

Das deutsche Holztreppen Institut (DHTI) verfügt über eine weitere Zulassung (europäisch technische Bewertung, ETA) für eine Holztreppe, nämlich für die sogenannte Kragstufentreppe (auch Kragarmtreppe genannt). Damit erweitert das DHTI sein Portfolio an Zulassungen neben der mittlerweile sehr weit ausdifferenzierten Zulassung für die DHTI-Wangentreppe und den Zulassungen des neuen Partners H & I (Bericht folgt) um eine ingenieurmäßige Konstruktion, die gerade in Wohngebäuden mit besonderem architektonischen Anspruch eine optische Attraktion darstellt.

Bildnachweis: Paltian Treppenbau GmbH

Bei der Kragstufentreppe handelt es sich um eine Fertigtreppe mit Trittstufen aus Stahl zur Verwendung als innenliegende Treppe in Gebäuden. Für die Trittstufen werden zusammengeschweißte Stahlprofile verwendet. Wandseitig werden diese über Wandanker in eine Betonwand eingespannt oder alternativ an Stahlstützen angeschraubt oder angeschweißt. Die Kastenprofile der Kragarme können individuell durch den Tischler/Schreiner verkleidet werden. Dies erfolgt in der Regel mit Holz, kann aber auch mit anderen Materialien wie z.B. Naturstein erfolgen.

Die Konstruktionsart lässt gemäß der Zulassung gerade Grundrisstypen mit bis zu 18 Steigungen zu, gegebenenfalls unter Verwendung eines Zwischenpodestes. Der Anschluss an eine Betonwand erfolgt entweder über Bolzen mit Injektionsmörtel oder über Dübel, während das Kastenprofil an die Stahlstütze angeschraubt oder angeschweißt werden kann. Im letzteren Fall muss dies wegen der notwendigen Schweißarbeiten durch einen nach DIN 1090 zertifizierten Betrieb (in der Regel Metallbauer) erfolgen, ansonsten kann die Montage der kompletten Treppe auch durch einen entsprechend geschulten Tischler/Schreiner erfolgen.

Die Nutzung der Zulassung für die Kragstufentreppe ist für DHTI-Mitglieder weitgehend kostenfrei. Sie müssen lediglich eine Gebühr für die vom Deutschen Institut für Bautechnik vorgeschriebene Schulung im besagten Treppensystem und eine einmalige Gebühr für die laufende Fremdüberwachung entrichten.

Bislang sind 15 DHTI-Holztreppenbauer im System geschult worden. Weitere Schulungen sind geplant, ebenso schon jetzt eine Ergänzung der ETA, unter anderem durch eine flächenbündige Befestigung des Kastenprofils mittels eines Schwerlastankers mit Senkkopf.